08.09.20 –
Bad Iburg – Für mehr Solidarische Landwirtschaft (SOLAWI) im Osnabrücker Land wollen sich die Landkreis-Grünen einsetzen. Über die konkrete Arbeit informierte sich der Kreisvorstand im Bad Iburger SOLAWI-Betrieb an der Münsterstraße 54.
„Osnabrück wurde mir zu langweilig“, berichtete Nils Hülsmann über den Start des SOLAWI-Projektes vor 3 Jahren in Iburg. Die Fläche seiner Eltern habe sich angeboten und schnell hätten sich Mitstreiter zu einer GbR zusammengefunden. Inzwischen gebe es 22 Mitglieder und etwa eine gleichgroße Anzahl auf der Warteliste.
Angebaut auf der ca. 1 ha großen Fläche werde Gemüse von Möhren, Salat und Gurken über Pastinaken, Radieschen und Zucchini bis Tomaten, Fenchel und Rote Bete. Obstbäume hängen aktuell voller Äpfel. Erweiterungsmöglichkeiten gebe es bei benachbarten Flächen. Für Eier sorgen schon 50 Hühner. Die Schweine Bob und Sam sorgen für die Verwertung grüner Abfälle.
Jeden Freitag ist Ausgabetag, wo sich die Mitglieder an vorbereiteten Kisten bedienen können. Neben den Mitstartern Markus Haselmann und Ben Krüger nutzen auch Mitglieder die Möglichkeit zur Mitarbeit wie Beikräuter beseitigen. Zum Jahresende soll es einen ersten Kassensturz und die zukünftige Finanzplanung geben.
„Dieses Jahr haben wir unseren Ertrag deutlich steigern können“, berichtete Haselmann, der wie seine Mitstreiter keine landwirtschaftsfremde Ausbildung hat und seine Berufsarbeitszeit inzwischen reduzierte, um mehr Zeit für den SOLAWI-Betrieb zu haben, für den er sich mehr und mehr begeistert. Die Idee des Grundeinkommens könne dazu beitragen, dass noch mehr Menschen sich für einen solchen Weg gesunder Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln entscheiden.
„Eine tolle Initiative, die das in Corona-Zeiten gewachsene Interesse an regionaler Produktion bedienen kann“, betonte Grünen-Kreisvorstandsmitglied Malina Kruse-Wiegand. Ziel müsse es sein, mehr solcher Projekte im ganzen Landkreis zu realisieren. „Auch in Hagen fehlt so etwas“, bekräftigte eine Besucherin.
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